Wirkungsweise

Beim Potenzieren wird die Arznei abwechselnd verdünnt und geschüttelt (Pflanzensaft) oder zerrieben (Steine, Mineralien). Dabei finden zwei einander entgegengesetzte Vorgänge statt: Auf der einen Seite werden die grobstofflichen Wirkungen der Arznei immer weiter abgeschwächt. Auf der anderen Seite werden die dynamischen, unabhängig von der Substanzmenge wirkenden Heil­kräfte freigesetzt und immer mehr verstärkt – die Arznei wirkt jetzt tiefer, eindringlicher und nebenwirkungs­freier. Sie bewirkt Heilung durch Anregung der körpereigenen Selbstheilungskräfte.

Die Arzneikräfte sind nicht von der Masse der Moleküle abhängig, im Gegenteil: Das homöopathische Mittel hat bei weitem mehr Heilkraft als große Dosen derselben Arznei in Rohform. Die Verdünnung und gleichzeitige Verschüttelung der Arznei in vielen Arbeitsschritten verstärkt die Wirkung der Mittel! Diese Verstärkung hängt nicht von der Menge der Arzneisubstanz, sondern von der Anzahl der in die Mischung eingearbeiteten Schüttelschläge ab. Die Erfahrung zeigt: In dem Maße, wie die Materie, d.h. die Molekülmasse einer potenzierten Arznei abnimmt (bei hohen Potenzen ist molekular nichts mehr von der Ausgangssubstanz vorhanden), nimmt die auf den Träger übertragene Kraft zu. Je höher die Arznei potenziert wird, umso mehr verstärken sich seine dynamischen Arzneikräfte, und umso schneller und eindringlicher tritt die Heilwirkung ein.

Bookmark the Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Bitte vervollständigen Sie die Gleichung: *
Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.